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Daisy Black Scarosso
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Doch die altbewährte Methode hat nicht nur Vorteile. Einerseits sind Stahlkappen recht schwer, verglichen mit moderneren Alternativen. Eine handelsübliche Stahlkappe wiegt bei Größe 42 um die 90g. Da dieses Gewicht an der Schuhspitze liegt kann es gerade bei Vielläufern dazu kommen, dass diese schneller ermüden.

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Andererseits ist der wahrscheinlich größte Nachteil von Stahl-, bzw. Metallkappen generell, dass sich diese bei enormer Krafteinwirkung verformen. So kann es z.B. sein, dass die Zehen bei einem Unfall zwischen Kappe und Sohle eingeklemmt sind. Doch damit dieser Fall eintritt muss schon so einiges schiefgehen.

Zehenschutzkappen aus Aluminium wurden als leichte Alternative zu Stahlkappen entwickelt. Diese Kappen teilen sich die meisten Eigenschaften mit den bewähren Stahlkappen, sind jedoch in einem wichtigen Punkt überlegen: Dem Gewicht. Eine standard-Alukappe in Größe 42 wiegt ca. 50g. Der Gewichtsunterschied von 40g scheint auf den ersten Blick unbedeutend, wenn Sie die Schuhe allerdings 10 Stunden am Stück tragen merken Sie den Unterschied am Abend. Ein Paradebeispiel dafür ist der Women Reisen Boot WP Keen Günstig Kaufen Finden Große Original Günstig Online Billig Verkauf Suchen Freies Verschiffen Besuch Neu Rabatt 2018 Neue zcwat
.

Kunststoffkappen sind die Newcomer unter den Zehenschutzkappen. Diese Kappenart ist, wie der Name schon sagt, aus Kunststoff hergestellt, der im Regelfall mit Fasern verstärkt wird. Oft liest man auch den Begriff „Kompositkappe“, was im Endeffekt nur den Aufbau der Kunststoffkappe aus mehreren Materialien beschreibt. Im Gespräch mit interessierten Kunden hört man oft die Frage, ob die Kappen denn auch was aushalten? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Ja! Die Kunststoffkappen müssen dieselben Anforderungen der DIN EN 12568 erfüllen, wie ihre Konkurrenten aus Stahl und Aluminium. Zwar sind Metallkappen im Regelfall strapazierfähiger, im Arbeitsalltag sind die 3 Modelle, jedenfalls was Sicherheit angeht, gleich auf. Nun kommen wir aber zu den Vorteilen der Kompositkappen. Zwischen Aluminium und Kunststoff liegt zwar nur ein kleiner Gewichtsunterschied, doch gerade Vielläufer wissen diesen zu schätzen. Schuhe, die mit Kunststoffkappen ausgerüstet sind, enthalten oft gar kein Metall. So kann man die Schuhe auch in Bereichen verwenden, die mit Metalldetektoren gesichert sind. Ein großer Unterschied zwischen

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Metall- und Kunststoffkappen ist das Verhalten, wenn zu viel Energie auf sie einwirkt. Wie oben bereits angesprochen können sich Metallkappen verformen und

damit zu unangenehmen Situationen führen. Kunststoffkappen sind hingegen leicht elastisch, was bedeutet, dass sie einen Aufprall abfedern, indem sie sich etwas eindellen, und wieder zurückspringen. Sollte die Krafteinwirkung jedoch zu groß sein verformt sich die Kappe nicht, sondern bricht. Danach geht sie wieder in ihre Ausgangsform zurück und man kann den Schuh im Regelfall normal ausziehen. Ein weiterer Vorteil gegenüber Metallkappen ist die thermische Aufnahmefähigkeit. Heißt im Grund genommen nichts Anderes, als dass die Kunststoffkappe im Winter keine Kälte speichert. So bekommen Sie nicht so schnell kalte Füße. Der große Nachteil der Kappen ist, dass diese deutlich dicker sein müssen, um die Anforderungen der DIN EN 12568 zu erfüllen. Im Klartext bedeutet das, dass der Schuh entweder recht klobig aussieht, oder der Platz in der Kappe sehr eingeschränkt ist. Ein Beispiel für dieses Problem ist der Online-Shopping-Original Billig Verkauf Finden Große Öffnen Sie zurück Sandale im Schwarzen mit Zopf für Frauen durch Größe 6 UK/395 EU Schwarz Lotus Kaufen Billig Authentisch 0kA1Wvmr
, der aufgrund des sportlichen Designs im Kappenbereich recht schmal geschnitten ist. Ein anderes Extrem wäre der Ziellinie Skech Air Infinity Herren Sneakers Blau Ryor 42 EU Skechers Günstig Kaufen Fabrikverkauf Große Auswahl An Günstigen Online Billig Verkauf Klassische 6SKoyrgDU
, der im Kappenbereich sehr großzügig geschnitten ist.

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ist nicht für jedes Produkt und Marke einfach. Aber es ist eine unglaublich vielseitige Strategie, um deine persönliche Marke, deinen Brand, aufzubauen, indem du Inhalte mit deinem Namen produzierst und Inhalte filterst, für andere sortierst und teilst (sog. Curated Content). Was du online teilst, reflektiert deine Interessen, während es dazu beiträgt, eine eigene, aktive und authentische Online-Präsenz aufzubauen und aufrechtzuerhalten.

Erzähl’ daher Geschichten, lehre, was du gelernt hast oder teile die Schwierigkeiten, die du hast, um den Menschen etwas interessantes, lehrreiches und menschliches zu geben. Diese Art von Content funktioniert, es gibt sogar eine tolle Plattform dafür: Medium .

Es muss aber nicht immer Geschriebenes sein. Du kannst mit Video auf YouTube beginnen, einen Podcast beginnen, in Podcasts erscheinen, Gastbeiträge für andere Blogs schreibenoder einen “Blickhinter die Kulissen” über Snapchat anbieten.

Diese Regeln gelten für Content Marketing allgemein: Veröffentliche Inhalte, die deine Zielgruppe interessiert, fessele ihr Interesse und erlange so immer mehr Aufmerksamkeit über die Zeit.

Veröffentliche Inhalte, die deine Zielgruppe interessiert, fessele ihr Interesse und erlange so immer mehr Aufmerksamkeit über die Zeit.

„Du bist auch eine Marke. Ob du es weißt oder nicht. Ob du es magst oder nicht.“

Marc Eckö

Kennst du das Gefühl, kurz bevor du auf “Veröffentlichen” drückst (wer von euch Mailchimp nutzt, kennt deren lustigeAnimation dazu). Wir sind wählerisch und irgendwie gehemmt von dem, was wir von uns selbst mitteilen, wo wir es teilen und mit wem wir es teilen. Es gibt einen Grund, warum die meisten von uns andere Sachen auf LinkedIn teilen, als auf Facebook. Es gibt einen Grund, warum viele Menschen mit einem anderen Gesicht zur Arbeit gehen, als imrestlichen Teil ihres Lebens.

Eine Studie von Deloitte hat entdeckt, dass 61% der Teilnehmer zugeben, einen großen Teil von sichdraußen zu lassen, wenn sie zur Arbeit gehen . Ein klares Indiz dafür, wie sehr wir uns bezüglich unserer eigenen Marke und Person zu schützen versuchen. Wir möchten das was wir tun, den Eindruck, den wir machen, kontrollieren und filtern. Da ist es verständlich, wenn alles der Privatsphäre untergeordnet wird, wenn es um die eigene Online-Präsenz geht. Aber das ist nicht, was mit dem bewussten „Managen“ des Eindrucks gemeint ist. Das ist eher Maskieren .

Ich möchte dazu ermutigen, einige deiner sozialen Profile bewusst öffentlich verfügbar zu machen und dazu zu verwenden, dass Leute sie entdecken können und du ihnen deine Reise auf authentische Weise schildern kannst (soweit du dazu bereit bist). Viele soziale Netzwerke lassen dich wählen, welche Teile deines Profils du öffentlich sichtbar machen möchtest. Facebook zum Beispiel lässt dich „Follower“ sammeln, die einen eingeschränkteren Blick auf deine Aktivitäten haben, als deine „Freunde“. Snapchat lässt dich Snaps öffentlich teilen, während du andere privat mit individuellen Kontakten teilen kannst. LinkedIn ist für eine öffentliche und professionelle Darstellung gedacht und sollte für Leute optimiert sein, deren Ziel es ist, mehr über deine Karriere zu erfahren oder mit dir in Kontakt zu kommen, um mit dir Geschäfte zu machen.

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Eigentlich könnte ich es mir leicht machen mit diesem Beitrag. Die Antwort auf die Frage, wie man sich für einen(Halb-)Marathon vorbereiten kann, ist nämlich erstaunlich einfach zu beantworten. Sie lautet:

Laufe etwa ein halbes Jahr lang regelmäßig 3 bis 4 Mal pro Woche.

Das ist wirklich alles. Viele Läuferinnen und Läufer (auch ich selbst) haben sich genau so ihr erstes Finisher-Shirt erarbeitet.

Das klingt erstmal etwas überraschend, ist aber bei näherer Betrachtung gar nicht mehr so verwunderlich: Laufen ist die natürliche Fortbewegungsart des Menschen. Unsere entfernten Vorfahren haben auf der Suche nach Nahrung laufend große Strecken zurückgelegt. Das Laufen steckt uns also in den Genen und ist nichts, was wir auf irgendeine besondere Weise erst noch „lernen“ müssten.

Es ist bloß so, dass wir heute mehr gehen als laufen (einmal ganz abgesehen davon, dass wir die meiste Zeit sitzen).

Wenn du bis jetzt geglaubt hast, dass du niemals einen Halbmarathon oder Marathon schaffen könntest, dann irrst du dich höchstwahrscheinlich. Wir können unsere angeborene Fähigkeit, weite Strecken zu laufen, nicht verlieren – wir können sie nur vernachlässigen und dadurch in Vergessenheit geraten lassen.

Warum ein methodisches Lauftraining Sinn macht

Vielleicht denkst du dir jetzt: „Okay, wenn ich im Grunde genommen einfach nur regelmäßig laufen müsste, wieso sollte ich mich dann überhaupt näher mit der Trainingstheorie auseinandersetzen?“

Die Antwort: Weil du mit einem methodischen Lauftraining schneller, sicherer und gesünder an dein Ziel kommst. Mit einem guten Trainingsplan wirst du …

In diesem Grundkurs zum Lauftraining erfährst du, was beim Training genau passiert, welche zentralen Trainingsprinzipien du kennen solltest, und wie du dir selbst einen Trainingsplan zusammenstellst.

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findet sich die folgende Definition:

[Training ist] …eine sich systematisch wiederholende Ertüchtigung mit dem Ziel, die körperliche, kognitive und emotionale Konstitution in der Weise zu verbessern, dass eine erhöhte Leistungsfähigkeit in der jeweiligen Sportart resultiert.

Aber wieso werden wir denn überhaupt mit der Zeit besser, wenn wir regelmäßig trainieren? Welcher Mechanismus führt von der „wiederholenden Ertüchtigung“ zur „erhöhten Leistungsfähigkeit“?

Hier kommt das Prinzip der Sandalen P144230000 37 Schwarz FLY London Wie Viel Spielraum Online M4MWnuT
ins Spiel (bitte zum Auflockern dreimal hintereinander schnell aussprechen).

Grüne Kulturwochen:
29. September 2012 04:42 | Autor: Herbert Kaspar
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Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es große Aufregung, nachdem die Staatsanwaltschaft Klagenfurt das Verfahren in der Causa Birnbacher eingestellt hatte. Die Strafverfolger hatten sechs Millionen Euro für das Mini-Gutachten als durchaus in Ordnung befunden. Auch das Oberlandesgericht Graz war dieser Ansicht. Erst nach einer Anzeige der Grünen wurde das Verfahren neuerlich aufgerollt, es kam zur Anklage mit den bekannten Ergebnissen.

Ganz ähnlich ist der Fall der Wiener Staatsanwaltschaft, die das Verfahren gegen Herrn Werner Faymann einstellen wollte; interessanterweise sogar, ohne überhaupt auch nur einen einzigen Zeugen aus der betroffenen Asfinag vernommen zu haben (!).

Offensichtlich hat die Justiz mittlerweile gelernt und nicht auf eine Anzeige gewartet, sondern selber die Weiterführung der Untersuchungen veranlasst. Dafür sollte man sie in diesem Fall nicht tadeln, sondern loben.

Auffallend ist, dass interessensgeleitete Politiker und ihre journalistischen Flakhelfer, die die Birnbacher / Martinz Einstellung scharf kritisiert haben, die Einstellung in der Causa Faymann als durchaus okay befunden hätten.

Eine Weisung zur Fortführung der Erhebungen wäre im Fall Birnbacher / Martinz also eine „gute“ Weisung gewesen, im Fall Faymann hingegen eine „böse“ Weisung. Es kommt wohl immer darauf an, gegen welche Politiker gerade ermittelt wird.

28. September 2012 23:42 | Autor: Herrolt vom Odenwald
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Wie die Bozener Staatsanwaltschaft die Privatstiftung einer Österreicherin verfolgt und die Südtiroler Opposition zu diskreditieren trachtet.

Es war eine Premiere: Unlängst trafen die Staatsoberhäupter Österreichs und Italiens erstmals in Südtirol aufeinander. Im Kursaal von Meran, einer Stätte autonomiegeschichtlicher Symbolik für den von Italien 1918 annektierten Südteil Tirols, zeichnete Landeshauptmann Luis Durnwalder Heinz Fischer und Giorgio Napolitano – die, nebenbei bemerkt, ihre Herkunft aus tiefstem kommunistisch-linkssozialistischem Politmilieu eint – mit dem Großen Verdienstorden der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol aus. Die Feier war angesichts des faktischen Abbaus der Südtirol-Autonomie durch drastische Maßnahmen, welche der Römer Mario Monti ergreift, um das total überschuldete Italien vor dem Bankrott zu retten, der pure Anachronismus.

Sie fand am Jahrestag des 1946 zwischen dem damaligen österreichischen Außenminister Karl Gruber und dem seinerzeitigen italienischen Ministerpräsidenten (und Außenminister) Alcide De Gasperi unterzeichneten „Pariser Vertrages" (über Südtirol) statt. Sie stand zudem im Zeichen des „Zweiten Autonomiestatuts", das vor 40 Jahren in Kraft trat, sowie der „Streitbeilegungserklärung", welche Österreich und Italien vor 20 Jahren formell gegenüber den Vereinten Nationen (UN) abgaben, vor die Wien den Südtirol-Konflikt 1960/61 wegen Nichterfüllung des Pariser Vertrags durch Rom getragen hatte.

Man vermag sich leicht vorzustellen, in welch atmosphärischer Beweihräucherung den 500 geladenen Gästen der „Durni-Show“ – wie sowohl Vertreter der naturgemäß ferngebliebenen deutsch-südtiroler Oppositionsparteien als auch des Südtiroler Heimatbunds (SHB) sowie des Südtiroler Schützenbunds (SSB) die Veranstaltung nannten – die Autonomie der italienischen Provinz Alto Adige-Sudtirolo als „Erfolgsgeschichte" vorgestellt wurde: Als „Meilenstein der Geschichte Italiens und Österreichs“ (Durnwalder); „als Region, die sich hervorragend entwickelt“ habe (Fischer). Napolitano unterstrich zwar die Bedeutung der Südtirolautonomie; seine Bemerkung, wonach „die Umsetzung des Pariser Vertrages als Basis der Autonomiebestimmungen nicht immer einfach gewesen“ sei, kann man indes nur als untertreibende Beschönigung des römischen Verhaltens seit Ende des Zweiten Weltkriegs im Umgang mit Bozen charakterisieren.

Doch den Gipfel der Heuchelei erklomm der italienische Präsident, indem er versicherte, es werde „nie zu einer Aushöhlung der Südtirolautonomie kommen“; denn just er hat – als Staatsnotar der Repubblica Italiana – alle gesetzlichen Bestimmungen, welche das römische Parlament auf Betreiben der Regierung Monti verabschiedete und alle Ministerratsverfügungen eben derselben unterzeichnet. Er hat damit die verbriefte Selbstverwaltung für Provinz und Region – mit der Provinz Trient ist die Provinz Bozen-Südtirol in der Regione Autonoma Trentino-Alto Adige gemäß Erstem Autonomiestatut von 1948 zwangsvereint – entscheidend unterminiert. Und wer wollte angesichts eines Falles offenkundiger Politjustiz, der sich auf Betreiben der italienischen Justizbehörden in Bozen zuträgt, schon Napolitano glauben, der in Meran selbstgefällig sagte, „Missverständnisse zwischen den Institutionen", wie sie derzeit bestünden, könnten „auf dem Verhandlungswege“ beiseite geräumt werden?

Die Skandal-Causa

Diese Causa, welche – auch und besonders unter rechtsgeschichtlichen Aspekten – eine von mehreren darstellt, bei denen am rechtsstaatlichen Vorgehen der italienischen Strafverfolgungsbehörden Zweifel angebracht sind, berührt die Justizbehörden Österreichs, Liechtensteins und Deutschlands unmittelbar und spricht allen salbungsvollen Festreden hohn, wie sie in Meran gehalten worden sind.

Worum es dabei geht? Guido Rispoli, Leitender Oberstaatsanwalt im Bozener Justizpalast, lässt seit zwei Jahren gegen Kuratoren der in Liechtenstein ansässigen Laurin-Privatstiftung ermitteln. Die Stiftung, in welche Helga Christian, die in Australien lebende Tochter eines Wiener Industriellen, 1966 große Teile ihres beachtlichen ererbten Vermögens einbrachte, unterstützt vornehmlich in Not geratene Bergbauern, die in Steillagen an der Baumgrenze wirtschaften und meist einen Stall voller Kinder zu ernähren haben. Gelder fließen aber auch in die Kulturarbeit Südtirols: So erhalten Trachtenvereine, Schützenkompanien, Heimat- und Gesangvereine, Kindergärten, Kulturheime und Kirchen Unterstützung aus den in Liechtenstein angelegten, verwalteten und vom Stiftungskuratorium freigegebenen Mitteln.

Was in erster Linie Begünstigten der deutsch(-österreichisch)en Volksgruppe frommt, ist anderen ein Dorn im Auge. Weshalb der (Über-)Eifer des Guido Rispoli hauptsächlich klingenden Namen einiger Kuratoriumsmitglieder geschuldet ist: Erhard Hartung gehört dem Stiftungsgremium an, ebenso Peter Kienesberger; die beiden in Deutschland lebenden Österreicher zählen zu den in ihrer Heimat einst für tapfer gehaltenen Südtiroler Freiheitskämpfern, von denen sich das Gutmenschentum heute politisch korrekt distanziert. Auch der Kärntner Arzt Otto Scrinzi, gebürtiger Tiroler und ehedem FPÖ-Nationalratsabgeordneter, stand bis zum Ableben Anfang dieses Jahres auf Rispolis Ermittlungsdekreten – neben einigen anderen und, selbstredend, der Stifterin.

Bei soviel – mit Unterfütterung aus der Antifa-Truppe, vornehmlich aus dem stark linkslastigen „Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstands“ (DÖW) – behaupteter „Rechtslastigkeit“ kann man sich unschwer ausmalen, mit welchem verschwörungstheoretischen Ballast sich der ehrenwerte Herr Rispoli und seine eilfertigen Stichwortgeber herumschlagen, die neuerdings selbst in Kreisen des „deutschtirolischen“ Bozener Bürgertums und der seit 1945 regierenden SVP (Südtiroler Volkspartei) mitsamt deren publizistischem Gefolge zu finden sind.

Rispolis Interesse am Tun der Stiftung wurde im Zuge einer Presse-Kampagne geweckt, als die in Bozen erscheinende italienische Zeitung „Alto Adige“ zu behaupten begann, die Laurin-Stiftung habe die oppositionellen Südtiroler Freiheitlichen finanziert. Was diese genauso vehement bestreiten wie die ursprünglich laut Rispoli angeblich ebenso bedachten Parteien Süd-Tiroler Freiheit und Bürger-Union für Südtirol, vormals Union für Südtirol (UfS). Andere Blätter zogen nach und droschen mit der Faschismuskeule auf Stiftung und Kuratoriumsmitglieder ein. Dass Funktionäre der SVP eng mit der Laurin-Stiftung zusammenarbeit(et)en, ist dabei ebenso tunlichst verschwiegen worden wie der Umstand, dass die Sammelpartei wie die von ihr gestellten Mitglieder der Südtiroler Landesregierung jahrzehntelang den Geldfluss aus Liechtenstein via Österreich wohlwollend beäugten.

Früher waren in ärmlicheren Verhältnissen lebende Südtiroler darauf ebenso angewiesen wie auf die Unterstützung der „Stillen Hilfe“ aus Österreich und Bayern, die der Münchner Unternehmer Gerhard Bletschacher organisierte. Heute, da Südtirol zu den finanziell üppiger ausgestatteten Landstrichen Europas gehört, rümpft man darüber eher die Nase und applaudiert dem Tun Rispolis, der Verkörperung der von nicht wenigen ungeliebten italienischen Staatsmacht. Ganz zufällig war sein Bruder Andrea Rispoli bis Ende August dieses Jahres als Carabinieri-Oberst Kommandant aller in Südtirol stationierten Angehörigen der kasernierten Polizei, die Teil der italienischen Streitkräfte sind.

Österreichische Deutsche Gerichte verweigern Rechtshilfe

Rispoli sieht in der Stiftung offenbar eine staatsfeindliche Geheimorganisation. In Bozen ließ er 2011 ein Büro der Laurin-Stiftung durchsuchen. Und im Frühjahr rückte er mit Mitarbeitern einer Steuersondereinheit der italienischen Finanzwache in Nürnberg an und führte im Verein mit der dortigen Strafverfolgungsbehörde bei Stiftungskurator Peter Kienesberger und dessen Ehefrau Elke eine Hausdurchsuchung sowie die Beschlagnahme eines Computers, einiger Speichermedien sowie schriftlicher Unterlagen durch. Dem ging ein Rechtshilfeersuchen Rispolis voraus, dem das Amtsgericht Nürnberg entsprochen hatte und wogegen das Ehepaar Kienesberger Beschwerde beim zuständigen Oberlandesgericht (OLG) einlegte.

Dieses stellte die Unrechtmäßigkeit des Vorgangs fest und entschied (Aktenzeichen 1 OLG Ausl 166/11), dass Dies stellt (nicht nur) nach Auffassung des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer, Mitglied im Südtirol-Ausschuss des österreichischen Parlaments,

Das OLG Nürnberg kam in seinem Urteil zu dem Befund, wonach die italienischen Behörden überprüf(t)en, sondern

Der lässt sich gemäß Nürnberger OLG-Urteil Auch in Liechtenstein, dem Sitz der Laurin-Stiftung in Vaduz, und in Österreich hatte Rispoli solche Durchsuchungen durchführen (lassen) wollen, doch die Justizbehörden beider Länder lehnten seine Rechtshilfeersuchen ab. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck beschied ihm, sein Tatvorwurf stelle ein politisches Delikt dar, für das keine Rechtshilfe geleistet werden könne.

Was Rispoli bestreitet. Doch die Fakten „sprechen dafür, dass er lügt“, wie Neubauer feststellt. Er nennt einen „Justizskandal erster Ordnung“ und hat Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) – Jus-Professorin an der Karl-Franzens-Universität Graz – ersucht,

Politische Verstrickungen in diverse Richtungen

Neubauer stützt sich unter anderem darauf, dass Rispoli laut „Ausgabe der italienischen Tageszeitung ,Alto Adige' vom 12. September 2012 wörtlich behauptet“ habe: Dagegen heißt es in den von Rispoli jeweils begehrten Rechtshilfeersuchen (Aktenzeichen 6610/2010 R.G.N.R.), es sollten

Für Sven Knoll, einen der genannten oppositionellen Landtagsabgeordneten, liegt der Verdacht nahe, „dass es sich um politische motivierte Ermittlungen handelt“, da die Staatsanwaltschaft Bozen „nur jene Abgeordneten namentlich angeführt“ habe, „die eine politische Zukunft Südtirols ohne Italien anstreben“.

Wenngleich Guido Rispoli – wohl aufgrund der Schlappe, die ihm das OLG Nürnberg bereitete – die Sache vom Politischen wegzulenken und demzufolge den steuerrechtlichen Aspekt seines Vorgehens in den Vordergrund zu rücken sucht – die Stiftung habe in Wirklichkeit ihren Sitz in Bozen, von dort aus steuerpflichtige Gelder verteilt oder als Kredite vergeben, damit angeblich Steuern hinterzogen – und seine Behörde nunmehr eine Steuernachzahlung von 5,8 Millionen Euro verlangt, ist die gesamte Causa äußerst fragwürdig. Für Peter Kienesberger, der sich zusammen mit Erhard Hartung überdies an die europäische Koordinierungsstelle „Eurojust" wandte, welche auch Rispoli eingeschaltet hat, bleibt

Das Verhalten der Sammelpartei ist indes äußerst merkwürdig. So wusste der verstorbene Stiftungskurator Scrinzi zu Lebzeiten zu berichten, dass es dass dabei Die Stiftung habe dabei – was dieser bestätigte; habe , hatte Scrinzi einst bekundet.

Doch mit Rispolis Vorgehen gegen die Stiftung hatten die SVP-Granden so getan, als fielen sie aus allen Wolken. Fand doch Richard Theiner, ihr Obmann, Und Landeshauptmann Durnwalder ließ sich vernehmen, es sei Da muss man sich nicht wundern, wenn Vertreter der Südtiroler Oppositionsparteien, auf die diese Einlassungen gemünzt waren, derlei Äußerungen für Heuchelei halten und die SVP-Führung des „Umfallertums“ bezichtigen.

Derweil schweigt der neue Ordensträger Heinz Fischer – wie Justizministerin Karl ausgewiesener, einst in Innsbruck habilitierter Rechtswissenschaftler – zu alldem. Noch vor wenigen Tagen hatte er als österreichischer Bundespräsident weihevoll verlauten lassen, dass ihm „Südtirol eine Herzensangelegenheit“ sei. Für den Abgeordneten Neubauer ist „das Schweigen unseres Staatsoberhaupts in der Stiftungs-Frage“, mit der er den außenpolitischen Ausschuss des Nationalrats zu befassen gedenkt, schlicht „beschämend“. Dem wäre eigentlich nichts hinzuzufügen – außer der historisch-politischen Überlieferung, wonach SPÖ-Abgott Bruno Kreisky von Fischer einst gesagt haben soll, wenn Entscheidungen von Brisanz angestanden seien, habe es Fischer stets vorgezogen, sich „auf’s Häusl“ zu begeben.

26. September 2012 01:17 | Autor: Andreas Unterberger
74 Kommentare

Schon für die eigene Seelenhygiene sollten wir es uns bisweilen in Erinnerung rufen: Es gibt in der Politik nicht nur Skandale wie den aussagescheuen Bundeskanzler oder die leichtfertige Zustimmung von Regierung und Nationalbank zu den europäischen Turbo-Schuldenvermehrern EZB und ESM. Es gibt auch durchaus kluge, interessante und innovative Vorschläge. Diese sind es wert, nicht nur berichtet, sondern auch realisiert zu werden.

Und jedenfalls ist es nicht richtig, fast ständig das Negative in den Vordergrund zu rücken (In diesem Satz ist auch etliches an Selbstkritik enthalten). Heute ist daher wieder einmal Besserung angesagt.

Lehre für Maturanten

Lobenswert ist jedenfalls die neue Idee, Maturanten eine einjährige Lehre anzubieten. Dadurch könnte erstens der Facharbeitermangel reduziert werden. Dadurch könnten zweitens diese wichtigen Berufe auch eine qualitative Aufwertung erfahren. Dadurch würde drittens der Druck abgemildert, um jeden Preis Fachkräfte aus dem Ausland zu importieren. Viertens ist es auch einem Maturanten zumutbar, wenn er sich bisweilen schmutzig machen muss. Und dadurch würden fünftens viele aus der Sackgasse Matura herausgeholt. Denn es ist allemal besser, eine gute Lehre (plus Matura) in einer Branche mit Nachwuchsmängeln zu haben, als jahrelang halt als letzten Ausweg ein brotloses Studium zu belegen. Was ja für viele die einzige Alternative ist, wenn sie weder an Fachhochschulen noch bei Medizin und Wirtschaft die Aufnahmshürden überstehen.

Der Vorschlag ist zu loben, auch wenn ihn ausgerechnet der sonst selten lobenswerte Christoph Leitl öffentlich geäußert hat. Ob am Ende bei manchen Berufen vielleicht statt 12 doch 15 oder 18 Monate nötig sein sollen, ist eine Detail-Frage, die die Praxis beantworten wird. Bei Maturanten kann man ja wohl doch davon ausgehen, dass ihnen weder Berufsschule noch Lehrherr noch all das beibringen müssen, was bei den normalen und viel jüngeren Lehrlingen notwendig ist, um die ärgsten Lücken zu füllen.

Amüsiert kann man freilich eines zur Kenntnis nehmen: Die von einigen Ahnungslosen ausgestreute Forderung, Österreich müsse seine Akademikerquote deutlich heben, ist mit dieser Diskussion nun wohl ad acta gelegt. Denn ein Maturant kann ja normalerweise nicht zweimal recycled werden.

Diese Fixierung auf die angeblich zu erhöhende Akademikerquote war sowieso schon immer ein Unsinn. Eine von Arbeitgebern kaum nachgefragte Ausbildung ist deshalb keinesfalls sinnvoller oder gesellschaftlich wertvoller, wenn man halt dabei den eigenen Namen auch um ein paar Buchstaben wie MA oderBacc erweitern kann. Eher peinlich war übrigens die Reaktion eines RfW-Vertreters. Der Freiheitliche verlangte umgehend, anstelle dieses neuen Ausbildungsweges sollte man doch den bisherigen Lehrbetrieben eine kräftige Subvention spendieren. Als ob dadurch die Lehrlinge mehr würden.

Spezialklassen zum Deutsch-Lernen

Weniger überraschend ist, dass Sebastian Kurz regelmäßig gute Vorschläge produziert. Er hat nun den Kampf dafür aufgenommen, dass sprachunkundige Migrantenkinder vor der Aufnahme in eine normale Klasse noch in eine konzentrierte Spezialklasse zum Deutsch-Lernen gehen müssen.

Damit verlieren sie zwar meist ein Jahr, können aber dann dem Unterricht mit Verständnis folgen. Und riskieren nicht, dass sie eines Tages Richtung Sonderschule abgeschoben werden. Also auf einen finalen Entsorgungsplatz.

Eine Intensivierung des Kampfes um bessere Deutschkenntnisse der Migranten ist dringend notwendig. So sprechen sogar von den in Österreich geborenen 15-Jährigen noch über 77 Prozent zuhause eine andere Sprache. Dieser Prozentsatz ist weit höher als in jedem vergleichbaren anderen Land. Das macht jeden Kampf gegen eine solche Verbesserung des Deutschunterrichts fast schon zum Verbrechen. Aber Njet gesagt ist halt allemal leichter als Sinnvolles produziert.

Daher sollte man das eifersüchtige Gezänk der Unterrichtsministerin, die den Kurz-Vorschlag als einen zur Schaffung angeblicher „Ghettoschulen“ gleich abgelehnt hat, nicht einmal ignorieren. Sie wird wohl ohnedies nicht mehr allzu lange Ministerin bleiben.

Staatsverträge vorher prüfen

Richtig ist auch der Vorschlag der FPÖ, der dann von der SPÖ unterstützt worden ist, Staatsverträge künftig vorweg vom VfGH prüfen zu lassen. Das wird wiederum aus schwer verständlichen Gründen von der ÖVP abgelehnt. Denn die gegenwärtige Lage ist ja absurd, wo der VfGH erst im nachhinein schon beschlossene Staatsverträge prüfen kann. Was dann aber sinn- und wirkungslos ist. Denn Österreich kann einen einmal ratifizierten und dem Ausland notifizierten Staatsvertrag nicht mehr rückgängig machen oder ändern. Das wäre ein glatter Bruch des Völkerrechts. So ist der Rechtsstaat hilflos gegen verfassungswidrige Staatsverträge. Das kann es ja nicht sein.

Würde der VfGH solcherart aufgewertet, könnte man seinen Richtern im Gegenzug die unselige „Idee einer Gesetzesbeschwerde“ abdrehen, die sie gerade zu erkämpfen versuchen. Die VfGH-Richter wollen sich dadurch nämlich hinterrücks zum Obersten Oberstgericht machen – sich also auch über den Obersten Gerichtshof und den Verwaltungsgerichtshof stellen.

Was soll an dieser Gesetzesbeschwerde schlecht sein?

Sie bringt die gut funktionierende Architektur des Rechtsstaats durcheinander. Und sie wird vor allem eines bewirken: Sie wird zu einer deutlichen Verlängerung der Verfahrensdauer führen. Denn wer vor dem Obersten Gerichtshof verloren hat und sich etwa vor einer größeren Zahlungsverpflichtung fürchtet, der wird alles tun, um die Sache weiter zu verzögern. Dafür bekäme ein solcher Zeitschinder mit dem Gang vor den VfGH künftig stärkere Waffen. Und die wird er daher auch kräftig ausnutzen.

Wer aber vorgibt, durch den VfGH würden in einem Promille der Fälle noch bessere beziehungsweise „gerechtere“ Urteile ergehen, der lügt sich etwas vor: Denn wenn die Verfahren deutlich länger dauern, bis sie endlich rechtskräftig abgeschlossen sind, dann reduziert das die Gerechtigkeit und Effizienz des Justizsystems viel mehr, statt sie zu vermehren. Schon die in den letzten Jahren immer häufiger notwendig gewordene Schleife über den Europäischen Gerichtshof hat ja viele Verfahren schmerzhaft verlängert.

Außerdem sollte man nicht unterschätzen: Das recht flotte Tempo der österreichischen Gerichte ist ein wichtiger Standortvorteil. Es ist gut für die Wirtschaft, wenn Streitigkeiten rasch entschieden sind. Selbstredend bezieht sich das Lob nicht auf die Staatsanwaltschaft, die als Folge der neuen Strafprozess-Reform nun deutlich länger braucht, bis sie einen Prozess zur Anklage oder Einstellung bringt. Und die in den meisten Fällen gar nichts tut.

Eigentlich sieht in ganz Österreich – mit Ausnahme der VfGH-Richter selbst – niemand einen Handlungsbedarf. Weder gegen den Verwaltungs- noch den Obersten Gerichtshof gibt es irgendeine seriöse Kritik, dass diese Häuser juristisch schlecht urteilen, sodass ihnen eine Oberinstanz draufgestülpt werden müsste. Beide vor der Entmündigung stehenden Gerichtshöfe unterbrechen ja ohnedies sofort jedes Verfahren, wenn sie den leisesten Verdacht haben, dass hier österreichisches Recht im Widerspruch mit jenem der EU oder mit derVerfassung stünde. Überdies geht es beim OGH fast nur um private Rechtsfragen, wo ein politischer – und politisch besetzter – Gerichtshof wie der VfGH sich eigentlich nicht einmischen sollte.

Man verzeihe, dass es jetzt doch wieder kritischer geworden ist. Daher noch einmal zurück zu den drei gelobten Vorschlägen: Es spricht nichts dagegen, dass alle drei noch vor den Wahlen ausdiskutiert und beschlossen werden. Das wäre immerhin ein Signal, dass die Regierung nicht schon ganz vom Korruptionskeim angefault ist. Was man übrigens auch wörtlich nehmen könnte.

23. September 2012 20:19 | Autor: Andreas Unterberger
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Strafe Vergehen ausgewählter Politiker der zweiten Republik

23. September 2012 00:56 | Autor: Andreas Unterberger
137 Kommentare

Die Situation vieler Diplomaten in islamischen Ländern war in den letzten Tagen bedrohlich, für einige Amerikaner sogar tödlich. Die westliche Welt begann darauf aus lauter Angst zentrale Fundamente ihrer eigenen Rechtsordnungen zu zertrümmern. Dabei machen auch viele Medien in führender Rolle mit, die nicht begreifen, dass sie damit auch ihre eigene Existenzgrundlage vernichten.

Islamische Prediger hatten Millionen Gläubige wegen eines – weitgehend unbekannten! – amerikanischen Amateur-Films und einiger französischer Karikaturen zu hasserfüllten Demonstrationen und blutigen antiwestlichen Gewaltakten aufgestachelt. Tatsache ist auch, dass andere islamische Prediger sehr gelassen und weise reagiert haben – besonders hervorzuheben ist ein österreichischer Religionspädagoge, der im ORF-Radio klügere Sätze formuliert hat als die meisten hiesigen Zeitungskommentatoren und die meisten europäischen Politiker, die sich zu dem Thema geäußert haben. Der schon mehr über Meinungsfreiheit weiß als diese. Der erstmals wirklich die Hoffnung gibt, es könnte das Pflänzchen eines in unsere Rechtsordnung passenden toleranten Euro-Islam doch noch aufblühen.

Bis auf einen exzellenten Kommentar des (eigentlich gar nicht ressortzuständigen) Franz Schellhorn zu diesem Thema in der „Presse“ fanden sich nämlich sowohl in dieser Zeitung wie auch in allen anderen von mir gelesenen Kommentaren nur Texte, die einem die Zornesader schwellen ließen. Fast überall wurde rhetorisch und unterschwellig ein Gleichgewicht des Bösen hergestellt. Hier ein (angeblich) schlechter und provokativer Film, dort Morde und Gewalttaten. Hier die Ursache, dort die bedauerlichen Folgen.

Sind solche Kommentatoren eigentlich von allen guten Geistern verlassen? Begreifen sie denn alle nicht, dass diese scheinbar objektive Äquidistanz ein unglaublicher Skandal ist? Man kann doch auch nicht den Hitlerschen Überfall auf Polen mit antideutschen Leitartikeln in polnischen Zeitungen vor dem 1. September 1939 austarieren! Um ein Beispiel aus der manchen Autoren ja einzig bekannten Geschichtsepoche zu holen.

Mit all diesen Kommentaren wird nämlich viel mehr als durch irgendwelche Demonstrationen eine fundamentale Grundlage des westlichen Rechtsstaats zertrümmert: Über eventuelle verbale Delikte sind einzig und allein die Gerichte zum Urteil berechtigt. Niemals darf private Rache ein auch nur indirekt akzeptiertes Instrument werden. Niemals darf eine subjektiv empfundene Provokation Mord und Totschlag rechtfertigen oder auch nur relativieren.

Noch schlimmer ist, dass in jenen Kommentaren zugleich ein weiteres Fundament des Rechtsstaats missachtet wird: das fundamentale Menschenrechtauf Meinungsfreiheit. Aber genau das passiert, wenn so getan wird, als ob die angeblich schlechte Qualität und aggressive Tonart eines Filmes oder die angeblich provokative Absicht eines Karikaturisten irgendeine Einschränkung der Meinungsfreiheit rechtfertigen. Das Wesen der Meinungsfreiheit besteht jedoch nicht darin, dass ein Dritter dasselbe sagen darf wie ich. Ihr Kern ist vielmehr, auch unerwünschte, unerquickliche, provokative Aussagen hinnehmen zu müssen (und mit gleicher Münze darauf antworten zu können).

Diese Meinungsfreiheit ist das wahrscheinlich wichtigste Fundament der westlichen Kultur und Demokratie. Da ist ihre angebliche – in Wahrheit gar nicht definierbare – Ausweitung zu einer Freiheit der Kunst gar nicht mehr notwendig. Obwohl ja mancherorts so getan wird, als ob die Meinung eines Künstlers höher stünde als jene eines normalen Menschen.

Aber jedenfalls sind Filme und Zeichnungen auch künstlerische Ausdrucksformen, die Anspruch auf diesen erhöhten Schutz haben, falls es den geben sollte. Oder sollte da gar jemand meinen, nur „gute“, nur mainstreamige Filme oder Karikaturen wären als Kunst zu schützen, jedoch keine „schlechten“? Das wäre absurd. Denn dann bekäme eine Handvoll Kulturjournalisten das Recht in die Hand, in jedem Einzelfall mit ihren total subjektiven und meist völlig widersprüchlichen Urteilen das letzte Wort über den Schutz der Meinungsfreiheit beziehungsweise Kunstfreiheit zu haben.

Natürlich stecken hinter all diesen Kommentaren zwei ganz andere Ursachen: Einerseits die knieschlotternde Angst vor aggressiven Moslems; andererseits die typischen islamophilen Denk-Verzerrungen linker Gutmenschen. Wenn ein Film des von ihnen angebeteten Ulrich Seidl fromme Katholiken verhöhnt, wird das verherrlicht. Wenn das mit Moslems passiert, wird ein Film fast automatisch als schlecht und damit verbrecherisch eingestuft.

Damit glauben zwar viele Journalisten, aufs erste die eigene Macht zu erhöhen. Aber sie begreifen nicht, dass sie damit langfristig die eigene Existenzgrundlage gefährden, also das, wofür unsere Vorväter mehrere Generationen lang gekämpft haben: die allgemeine Meinungs- und damit insbesondere auch Pressefreiheit.

Die europäischen Machthaber lesen jedenfalls all diese Kommentare wider die Meinungsfreiheit schon begierig. Sie haben sofort erkannt, dass man nun den lästigen Journalisten und Bürgern mit deren eigenen Argumenten einen Maulkorb umhängen kann. Haben die doch selber nach einem solchen Maulkorb gerufen!

So blöd sollte eigentlich kein Journalist sein, dass er nicht begreift: Wenn die Obrigkeit wieder einen „schlechten“ Film verbieten darf, dann darf sie das mit der gleichen Argumentation künftig auch bei jedem für nicht objektiv erklärten und daher „schlechten“ Leitartikel. Welche Leitartikel etwa die Herren Faymann oder Ostermayer derzeit für sehr unobjektiv halten, braucht im übrigen wohl nicht lange erläutert zu werden.

Einige Zitate zeigen schon die Lust der internationalen Politik an der Zensur (wobei man übrigens erfreulich wenig einschlägige Aussagen österreichischer Politiker dazu findet. Bisweilen ist auch schon Schweigen ausreichender Anlass zum Lob):

Die unerquickliche Liste ließe sich lange fortsetzen. Der Objektivität halber sei hinzugefügt, dass es auch einige mutige Verteidiger der Freiheit in den Reihen der Politik gibt. Wenige freilich nur.

Nun werden manche die legitime Frage einwenden, ob wir etwa bei der Meinungsfreiheit nicht zu weit gegangen sind und Religionen zu wenig schützen. Das kann man sicher in aller Ruhe prüfen.

Bei einer wirklichen Erweiterung dieses Schutzes und damit einer Einschränkung der Freiheit sollte man aber sehr vorsichtig sein. Denn auch die Religionen sollten sich bewusst sein, dass die von den liberalen Vorvätern erkämpfte Meinungsfreiheit ja auch ihnen zugute kommt. Oder würden es Christen als gut empfinden, wenn Fürsten wie bis ins 18. Jahrhundert wieder die Rechtgläubigkeit von Predigten überprüfen könnten, in dem einen Land halt nach katholischer, im anderen nach evangelischer Art?

Entscheidend ist vor allem, dass es bei dieser Religionsschutz-Diskussion um eine Gleichbehandlung aller Religionen gehen muss und nicht nur um den Islam, weil der halt am aggressivsten ist!

Denn es ist Tatsache, dass diese Diskussion regelmäßig bei Satiren auf den Islam aufbrandet, bei solchen auf das Christentum hingegen nie. Das deutet entweder auf ziemliche ideologische Verblendung oder auf übergroße Angst hin. Wenn es Angst ist, mögen dies bitte die europäischen Staatsführer wenigstens offen zugeben und sagen: „Wir waren nicht nur außerstande, die Währung zu schützen; wir sind auch außerstande, Europas Sicherheit gegen islamische Hass-Taten zu verteidigen.“ Was natürlich keiner je sagen wird.

Wie einseitig die jetzige politische und mediale Aufregung ist, zeigt auch ein Bericht des „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“. Es hat nicht weniger als 730 Fälle von Intoleranz gegen Christen in Europa aufgelistet. Ohne dass ich die im einzelnen nachprüfen kann, kenne ich selbst den Fall einer jungen Juristin, die mit lauter Spitzenbewertungen in den Zeugnissen nur wegen des seit einigen Jahren vorgeschriebenen psychologischen Gutachtens als Richter abgelehnt worden ist: Beim Gespräch mit dem „Gutachter“ hatte dieser freilich nur einen einzigen Aspekt thematisiert, nämlich die Frömmigkeit der Frau. Also kann nur das der Grund gewesen sein, warum sie nicht genommen wurde – beweisbar ist das freilich nicht. Für mich steht ohnedies seit langem die Objektivität all dieser Psycho-Gutachten in Zweifel.

Zurück zu der sich verbreitenden Christianophobie:Diese zeigt sich jedenfalls auch daran, dass weder Medien noch Politik den vom Obervatory aufgezählten Fällen irgendwelche Aufmerksamkeit zollen. Hingegen springen die Medien immer begeistert auf, wenn ein durch das rote Rathaus finanzierter Wiener Verein Fälle der Diskriminierung von Zuwanderern auflistet.

Tatsache ist ebenso, dass in Österreich schon zwei Frauen wegen antiislamischer Meinungsdelikte verurteilt worden sind, während die filmische Verhöhnung gläubiger Christen von den Medien bejubelt und von der Politik aus Steuermitteln gefördert wird.

Diese Verzerrungen des Zeitgeists und vor allem die Bedrohung unserer Verfassungsfundamente sollten uns viel mehr besorgt machen als das bedauerliche, aber unvermeidliche Berufsrisiko von Diplomaten in fremden Ländern. Wir sollten natürlich alles tun, um sie zu schützen, bis hin zum Abzug aller Diplomaten aus solchen Ländern. Wir sollten aber deswegen oder wegen der Angst vor islamistischen Demonstranten in unseren eigenen Straßen um keinen Millimeter von unseren Grundrechten abweichen. Wer hier den kleinsten Kompromiss macht, verliert alles.

PS.: Warum zeige ich eigentlich nicht selbst hier demonstrativ solche Karikaturen? Ganz abgesehen von Copyright-Fragen will ich nicht die religiösen Gefühle eines anderen ohne tieferen Grund verletzen. Ich will das aber selbst entscheiden und keinesfalls von der Obrigkeit zu irgendeinem Respekt gezwungen werden. Und ich will auch weiterhin eine Religion scharf, satirisch und sonstwie tadeln, die sich nach den zwei großen Totalitarismen nachweislich als die blutrünstigste, aggressivste, frauenfeindlichste und intoleranteste Ideologie der letzten 1300 Jahre erwiesen hat. Ich will das aber gerade angesichts der Größe der Bedrohung in aller Ernsthaftigkeit tun und gerade bei diesem Thema nicht in die Satire abgleiten.

21. September 2012 23:42 | Autor: Friedrich Romig
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Fürst Charles Maurice de Talleyrand, Minister Napoleons und einer der geistreichsten Zyniker, die je Gottes Erdboden betraten, hat recht: „Die Justiz ist die Hure der Politik“. Die Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichts machten mit ihrem Urteil vom 12. September 2012 für Deutschland den Weg in den Schuldensumpf frei, aus dem es nie mehr herauskommen wird.

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